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	<title>Kommentare zu: Rettet das Pferd</title>
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	<description>Was ich täglich (neu) entdecke...</description>
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		<title>Von: mkellenberger</title>
		<link>http://mkellenberger.ch/2009/04/08/rettet-das-pferd/comment-page-1/#comment-4955</link>
		<dc:creator>mkellenberger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 16:06:06 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, ich denke auch, dass wir nicht sehr viel weiter kommen werden. Es ist aber immer wieder toll Leute mit den selben Ansichten im Netz zu treffen. Viele Menschen denken anders und w&#252;rden auch dem entsprechend handeln...

Dir auch frohe und gesegnete Ostern!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich denke auch, dass wir nicht sehr viel weiter kommen werden. Es ist aber immer wieder toll Leute mit den selben Ansichten im Netz zu treffen. Viele Menschen denken anders und w&#252;rden auch dem entsprechend handeln&#8230;</p>
<p>Dir auch frohe und gesegnete Ostern!</p>
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		<title>Von: Siegfried</title>
		<link>http://mkellenberger.ch/2009/04/08/rettet-das-pferd/comment-page-1/#comment-4953</link>
		<dc:creator>Siegfried</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 13:39:48 +0000</pubDate>
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		<description>Da hast Du allerdings Recht: &quot;[...]sollte man als Christ darauf ausgerichtet sein, was Jesus tun w&#252;rde&quot;. 

Was die vielen Fragen angeht: Einige davon sind intellektuell ganz reizvoll, bringen uns aber konkret nicht weiter. Insbesondere z.B. die Frage, wie ein Ungeborenes einzustufen ist, und ob so eines in den Himmel kommen wird oder nicht. 

Das &quot;Du sollst nicht t&#246;ten&quot; bezieht sich &#252;brigens in der Tat auf Menschen. Entsprechende Fragen im konkreten Fall richtig zu beantworten, ist in jedem einzelnen Fall eine schwierige und schwerwiegende Entscheidung. Eine Entscheidung, die niemals leichtfertig getroffen werden darf. Allerdings auch nicht so leichtfertig und pauschal, wie das z.B. die katholische Kirche (zum Beispiel in dem Fall des brasilianischen M&#228;dchens, dessen Eltern exkommuniziert wurden) tut. Christus selbst hatte mal gesagt: &quot;Das Gesetz ist f&#252;r den Menschen da&quot; (und nicht umgekehrt). 

Naja, ich denke, weitgehend meinen wir das Gleiche. Wir k&#246;nnten wohl noch lange weiter diskutieren, aber letztendlich w&#252;rde kaum etwas Neues herauskommen. In diesem Sinne w&#252;nsche ich Dir einfach ein gesegnetes Osterfest.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da hast Du allerdings Recht: &#8220;[...]sollte man als Christ darauf ausgerichtet sein, was Jesus tun w&#252;rde&#8221;. </p>
<p>Was die vielen Fragen angeht: Einige davon sind intellektuell ganz reizvoll, bringen uns aber konkret nicht weiter. Insbesondere z.B. die Frage, wie ein Ungeborenes einzustufen ist, und ob so eines in den Himmel kommen wird oder nicht. </p>
<p>Das &#8220;Du sollst nicht t&#246;ten&#8221; bezieht sich &#252;brigens in der Tat auf Menschen. Entsprechende Fragen im konkreten Fall richtig zu beantworten, ist in jedem einzelnen Fall eine schwierige und schwerwiegende Entscheidung. Eine Entscheidung, die niemals leichtfertig getroffen werden darf. Allerdings auch nicht so leichtfertig und pauschal, wie das z.B. die katholische Kirche (zum Beispiel in dem Fall des brasilianischen M&#228;dchens, dessen Eltern exkommuniziert wurden) tut. Christus selbst hatte mal gesagt: &#8220;Das Gesetz ist f&#252;r den Menschen da&#8221; (und nicht umgekehrt). </p>
<p>Naja, ich denke, weitgehend meinen wir das Gleiche. Wir k&#246;nnten wohl noch lange weiter diskutieren, aber letztendlich w&#252;rde kaum etwas Neues herauskommen. In diesem Sinne w&#252;nsche ich Dir einfach ein gesegnetes Osterfest.</p>
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		<title>Von: mkellenberger</title>
		<link>http://mkellenberger.ch/2009/04/08/rettet-das-pferd/comment-page-1/#comment-4951</link>
		<dc:creator>mkellenberger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 10:37:19 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Aber wenn diese Entscheidung zum Wohle des Anderen getroffen wird, ist diese Entscheidung im Sinn der Bibel.&lt;/blockquote&gt;

Pauschal ja. Biblisch nicht immer. Es kommt nicht nur auf die anderen an. Viel mehr sollte man als Christ darauf ausgerichtet sein, was Jesus tun w&#252;rde.
Klar, die Frage ist, was zum Beispiel unter Sterbehilfe genau zu verstehen ist. Hoffen wir einfach, dass wir irgendwann einen &quot;nat&#252;rlichen&quot; Tod sterben d&#252;rfen und uns selber und unsere Mitmenschen nicht in eine Lage bringen in der sie &#252;ber Leben oder Tod entscheiden m&#252;ssen, denn dazu ist der Mensch nicht geschaffen und es liegt auch nicht in seiner Hand dar&#252;ber zu entscheiden.

Abtreibung ist mit unter wohl eines der schwierigsten Themen aus christlicher Sicht. Da m&#246;chte ich auf folgende Seite verweisen:
http://www.svss-uspda.ch/de/ethik/bibel.htm
Ich denke, da steht vieles drin. Schlussendlich sagt die Bibel aber nichts dazu. Die Aussage &quot;Du sollst nicht t&#246;ten&quot; bezieht sich auf was? Tiere d&#252;rfen wir schon lange t&#246;ten, Menschen nicht. Doch als was wird ein ungeborenes eingestuft? Ein Tier ist es nicht. Aber ein Mensch? Fragen &#252;ber Fragen. Auch, was passiert mit einem gestorbenen Baby? Kommt es in Himmel oder H&#246;lle? Theoretisch w&#228;re es s&#252;ndig wie alles auf dieser Welt von Grund auf, doch es hatte noch nicht die Chance sich zu entscheiden. Wie auch?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Aber wenn diese Entscheidung zum Wohle des Anderen getroffen wird, ist diese Entscheidung im Sinn der Bibel.</p></blockquote>
<p>Pauschal ja. Biblisch nicht immer. Es kommt nicht nur auf die anderen an. Viel mehr sollte man als Christ darauf ausgerichtet sein, was Jesus tun w&#252;rde.<br />
Klar, die Frage ist, was zum Beispiel unter Sterbehilfe genau zu verstehen ist. Hoffen wir einfach, dass wir irgendwann einen &#8220;nat&#252;rlichen&#8221; Tod sterben d&#252;rfen und uns selber und unsere Mitmenschen nicht in eine Lage bringen in der sie &#252;ber Leben oder Tod entscheiden m&#252;ssen, denn dazu ist der Mensch nicht geschaffen und es liegt auch nicht in seiner Hand dar&#252;ber zu entscheiden.</p>
<p>Abtreibung ist mit unter wohl eines der schwierigsten Themen aus christlicher Sicht. Da m&#246;chte ich auf folgende Seite verweisen:<br />
<a href="http://www.svss-uspda.ch/de/ethik/bibel.htm" >http://www.svss-uspda.ch/de/ethik/bibel.htm</a><br />
Ich denke, da steht vieles drin. Schlussendlich sagt die Bibel aber nichts dazu. Die Aussage &#8220;Du sollst nicht t&#246;ten&#8221; bezieht sich auf was? Tiere d&#252;rfen wir schon lange t&#246;ten, Menschen nicht. Doch als was wird ein ungeborenes eingestuft? Ein Tier ist es nicht. Aber ein Mensch? Fragen &#252;ber Fragen. Auch, was passiert mit einem gestorbenen Baby? Kommt es in Himmel oder H&#246;lle? Theoretisch w&#228;re es s&#252;ndig wie alles auf dieser Welt von Grund auf, doch es hatte noch nicht die Chance sich zu entscheiden. Wie auch?</p>
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		<title>Von: Siegfried</title>
		<link>http://mkellenberger.ch/2009/04/08/rettet-das-pferd/comment-page-1/#comment-4949</link>
		<dc:creator>Siegfried</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 08:29:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mkellenberger.ch/?p=2168#comment-4949</guid>
		<description>Ach so, noch eine Erg&#228;nzung zu Deinem Eingangsgedanken: Ja, im Zweifelsfall geht der Mensch vor. Das ist auch der Grund daf&#252;r, dass wir Tiere essen d&#252;rfen. Aber, wie Du ja weisst, n&#252;tzt das, was der Umwelt n&#252;tzt, letztendlich auch wieder uns Menschen. Auch hier ist also verantwortungsvolles Abw&#228;gen angesagt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach so, noch eine Erg&#228;nzung zu Deinem Eingangsgedanken: Ja, im Zweifelsfall geht der Mensch vor. Das ist auch der Grund daf&#252;r, dass wir Tiere essen d&#252;rfen. Aber, wie Du ja weisst, n&#252;tzt das, was der Umwelt n&#252;tzt, letztendlich auch wieder uns Menschen. Auch hier ist also verantwortungsvolles Abw&#228;gen angesagt.</p>
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		<title>Von: Siegfried</title>
		<link>http://mkellenberger.ch/2009/04/08/rettet-das-pferd/comment-page-1/#comment-4948</link>
		<dc:creator>Siegfried</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 08:24:40 +0000</pubDate>
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		<description>Hi,

nun ja, Beides ist drin. Nat&#252;rlich d&#252;rfen wir die Tire auch nutzen. Und seit Noah d&#252;rfen wir sogar Fleisch essen. Hier gilt es, abzuw&#228;gen. 

Herrschaft &#252;ber die Sch&#246;pfung bezieht sich auch auf Tiere, aber auch auf Pflanzen und Alles, was man sonst heutzutage so unter Umwelt versteht. Es bedeutet schlicht, dass wir Menschen die Verantwortung haben f&#252;r diese Sch&#246;pfung. Nimm als Beispiel mal ein paar B&#228;ume. Verantwortung heisst nicht einfach nur, dass wir sie in Ruhe lassen sollten oder sch&#246;n d&#252;ngen und gie&#223;en. Zur&#252;ckschneiden kann ebenfalls Teil der Verantwortung sein, und ggf. auch f&#228;llen, um z.B. Platz f&#252;r neue B&#228;ume (oder Anderes) zu schaffen.

Definitiv nicht verantwortungsvoll ist es, die Umwelt zu zerst&#246;ren nur um des eigenen pers&#246;nlichen Profits willen. Unsere Aufgabe ist es, das Wohl der Gesamtheit im Auge zu behalten. Und das nach M&#246;glichkeit nit nur kurzfristig, sondern langfristig.

Im Einzelnen kann diese Entscheidung sehr schwer sein. Sterbehilfe oder auch Abtreibung sind hier sehr heikle Themen. Und ich beneide Niemanden, der eine solche Entscheidung zu treffen hat. Aber wenn diese Entscheidung zum Wohle des Anderen getroffen wird, ist diese Entscheidung im Sinn der Bibel. Nicht zum Wohl des Anderen w&#228;re Sterbehilfe, weil dieser Anderen (dem Entscheider?) zur Last wird. 

Ja, mir ist klar, dass solch eine Diskussion noch in Jahrtausenden weiter gef&#252;hrt werden k&#246;nnte :) Und die Antworten sind selten einfach. Aber das hinter solchen Entscheidungen stehende Motiv ist recht simpel und eindeutig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi,</p>
<p>nun ja, Beides ist drin. Nat&#252;rlich d&#252;rfen wir die Tire auch nutzen. Und seit Noah d&#252;rfen wir sogar Fleisch essen. Hier gilt es, abzuw&#228;gen. </p>
<p>Herrschaft &#252;ber die Sch&#246;pfung bezieht sich auch auf Tiere, aber auch auf Pflanzen und Alles, was man sonst heutzutage so unter Umwelt versteht. Es bedeutet schlicht, dass wir Menschen die Verantwortung haben f&#252;r diese Sch&#246;pfung. Nimm als Beispiel mal ein paar B&#228;ume. Verantwortung heisst nicht einfach nur, dass wir sie in Ruhe lassen sollten oder sch&#246;n d&#252;ngen und gie&#223;en. Zur&#252;ckschneiden kann ebenfalls Teil der Verantwortung sein, und ggf. auch f&#228;llen, um z.B. Platz f&#252;r neue B&#228;ume (oder Anderes) zu schaffen.</p>
<p>Definitiv nicht verantwortungsvoll ist es, die Umwelt zu zerst&#246;ren nur um des eigenen pers&#246;nlichen Profits willen. Unsere Aufgabe ist es, das Wohl der Gesamtheit im Auge zu behalten. Und das nach M&#246;glichkeit nit nur kurzfristig, sondern langfristig.</p>
<p>Im Einzelnen kann diese Entscheidung sehr schwer sein. Sterbehilfe oder auch Abtreibung sind hier sehr heikle Themen. Und ich beneide Niemanden, der eine solche Entscheidung zu treffen hat. Aber wenn diese Entscheidung zum Wohle des Anderen getroffen wird, ist diese Entscheidung im Sinn der Bibel. Nicht zum Wohl des Anderen w&#228;re Sterbehilfe, weil dieser Anderen (dem Entscheider?) zur Last wird. </p>
<p>Ja, mir ist klar, dass solch eine Diskussion noch in Jahrtausenden weiter gef&#252;hrt werden k&#246;nnte <img src='http://mkellenberger.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Und die Antworten sind selten einfach. Aber das hinter solchen Entscheidungen stehende Motiv ist recht simpel und eindeutig.</p>
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	<item>
		<title>Von: mkellenberger</title>
		<link>http://mkellenberger.ch/2009/04/08/rettet-das-pferd/comment-page-1/#comment-4936</link>
		<dc:creator>mkellenberger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 21:09:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mkellenberger.ch/?p=2168#comment-4936</guid>
		<description>Nicht schlecht dein langer Text und ich stimme dir auch zu. Nur, die Herrschaft und die Verantwortung wie sie in der Bibel geschrieben steht, bezieht sich die wirklich auch auf Tiere. Wurde sie in praktischen Handlungen nicht immer nur auf Menschen &#252;bertragen?

Ich denke ich h&#228;tte mich wohl etwas ausf&#252;hrlicher fassen sollen. Ich glaube, dass diese Herrschaft &#252;ber die Tiere aus der Bibel so gemeint ist, dass wir die Tiere nutzen d&#252;rfen. Sprich, wir trinken Milch und essen sie direkt als Fleisch. Nun, auch da gibt es wieder Unterschiede. Man kann einfach schlachten, schlachten und nochmals schlachte. Doch ich glaube, wir wollen einen verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren pflegen und uns nur das nehmen, was wir schlussendlich auch brauchen k&#246;nnen.

Wie das jetzt mit einem Reitpferd aussieht, dass &quot;nicht mehr selber essen kann&quot; und scheinbar auch altersm&#228;ssig aufs Ende zulebt, will ich nicht pauschal beurteilen.

Wie du sagst stellt sich die selbe Frage auch bei den Menschen. Da denke ich, dass Massnahmen zur Lebenserhaltung dann n&#246;tig sind, wenn die Person noch Aussichten auf ein langes Leben hat. Sieht aber jeder anders und ich will nicht sagen, dass es falsch ist. Aber ich pers&#246;nlich w&#252;rde einen 90-j&#228;hrigen Greisen der im Koma liegt nicht mehr mit Schl&#228;uchen f&#252;ttern, da er...
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;...ein langes Leben hatte.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;...vermutlich ohne Medis sowieso nicht mehr Leben w&#252;rde.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;...bei einer allf&#228;lligen Genesung wohl kaum mehr lange zu leben h&#228;tte.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;...seinen Mitmenschen eine Last ist. Diese Leben ja schliesslich immer in der Hoffnung und im Ungewissen. W&#228;re es da nicht fast einfacher zu wissen dass derjenige Tot ist? Klar schmerzt es, doch auch Umgewissheit kann kein Dauerzustand sein.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;Fragen &#252;ber Fragen und viele Aspekte die ausser Acht gelassen werden. Ich hoffe, dir ist genau wie mir, sonnenklar dass diese Diskussion kein Ende finden wird...?!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht schlecht dein langer Text und ich stimme dir auch zu. Nur, die Herrschaft und die Verantwortung wie sie in der Bibel geschrieben steht, bezieht sich die wirklich auch auf Tiere. Wurde sie in praktischen Handlungen nicht immer nur auf Menschen &#252;bertragen?</p>
<p>Ich denke ich h&#228;tte mich wohl etwas ausf&#252;hrlicher fassen sollen. Ich glaube, dass diese Herrschaft &#252;ber die Tiere aus der Bibel so gemeint ist, dass wir die Tiere nutzen d&#252;rfen. Sprich, wir trinken Milch und essen sie direkt als Fleisch. Nun, auch da gibt es wieder Unterschiede. Man kann einfach schlachten, schlachten und nochmals schlachte. Doch ich glaube, wir wollen einen verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren pflegen und uns nur das nehmen, was wir schlussendlich auch brauchen k&#246;nnen.</p>
<p>Wie das jetzt mit einem Reitpferd aussieht, dass &#8220;nicht mehr selber essen kann&#8221; und scheinbar auch altersm&#228;ssig aufs Ende zulebt, will ich nicht pauschal beurteilen.</p>
<p>Wie du sagst stellt sich die selbe Frage auch bei den Menschen. Da denke ich, dass Massnahmen zur Lebenserhaltung dann n&#246;tig sind, wenn die Person noch Aussichten auf ein langes Leben hat. Sieht aber jeder anders und ich will nicht sagen, dass es falsch ist. Aber ich pers&#246;nlich w&#252;rde einen 90-j&#228;hrigen Greisen der im Koma liegt nicht mehr mit Schl&#228;uchen f&#252;ttern, da er&#8230;</p>
<ol>
<li>&#8230;ein langes Leben hatte.</li>
<li>&#8230;vermutlich ohne Medis sowieso nicht mehr Leben w&#252;rde.</li>
<li>&#8230;bei einer allf&#228;lligen Genesung wohl kaum mehr lange zu leben h&#228;tte.</li>
<li>&#8230;seinen Mitmenschen eine Last ist. Diese Leben ja schliesslich immer in der Hoffnung und im Ungewissen. W&#228;re es da nicht fast einfacher zu wissen dass derjenige Tot ist? Klar schmerzt es, doch auch Umgewissheit kann kein Dauerzustand sein.</li>
</ol>
<p>Fragen &#252;ber Fragen und viele Aspekte die ausser Acht gelassen werden. Ich hoffe, dir ist genau wie mir, sonnenklar dass diese Diskussion kein Ende finden wird&#8230;?!</p>
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		<title>Von: Siegfried</title>
		<link>http://mkellenberger.ch/2009/04/08/rettet-das-pferd/comment-page-1/#comment-4934</link>
		<dc:creator>Siegfried</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 16:52:30 +0000</pubDate>
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		<description>Nun ja, ob man ein Pferd (oder sonstiges Tier) unbedingt mit aller Gewalt am Leben halten soll, auch, wenn es zu Ende geht, sei mal dahingestellt. &#196;hnliche Diskussionen gibt es ja zu Recht auch beim Menschen.

Aber einen anderen Punkt kann ich nicht unkommentiert lasse. Was die Herrschaft des menschen &#252;ber die Sch&#246;pfung angeht, hast Du Recht. Steht so in der Bibel. Nur, was bedeutet &quot;Herrschaft&quot;? Wenn Du schon die Bibel heranziehst, um den Herrschaftsanspruch des Menschen zu begr&#252;nden, dann solltest Du auch die Bibel heranziehen, um eine Definition f&#252;r den Begriff &quot;Herrschaft&quot; zu finden. Und da hibt es im NT eine gute Definition: &quot;Wer unter Euch der Erste sein will, der sei Euer aller Diener&quot;. Diese Definition wurde auch nicht nur theoretisch so formuliert, sondern auch in die Praxis umgesetzt. Zum Beispiel bei der Fu&#223;waschung, bei der Christus, der ja definitiv und ohne Zweifel der &quot;Erste&quot; (also Herrscher) war, an seinen Untergebenen (den Aposteln) die Arbeit eines niedrigen Dieders verrichtete. 

&#220;bertragen auf das Pferd heisst das: Herrschaft des Menschen &#252;ber z.B. dieses Tier bedeutet, diesem Tier zu dienen. Anders gesagt, f&#252;r das Wohl dieses Tieres zu sorgen. Das ist Herrschaft nach biblischem Verst&#228;ndnis. Und das ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was man menschlich allgemein darunter versteht. Aber so ist das tats&#228;chlich gemeint. Herrschaft heisst, Verantwortung zu &#252;bernehmen. Und nicht, wie in der Firma, solange es gut geht, das Geld daf&#252;r zu kassieren, und wenn es schlecht geht, andere daf&#252;r bluten zu lassen. Umgekehrt! Verantwortung &#252;bernehmen im biblischen Sinn heisst: Andere kassieren zu lassen, so lange es gut geht, und selber bluten, wenn es schlecht geht. Auch dieses hat Christus selber in die Praxis umgesetzt.

Was im konkreten Fall Verantwortung f&#252;r dieses Pferd &#252;bernehmen genau heisst, das ist noch mal eine ganz andere Frage. Aber diese Frage sollte unter Ber&#252;cksichtigung dieser Vorgeben beantwortet werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ja, ob man ein Pferd (oder sonstiges Tier) unbedingt mit aller Gewalt am Leben halten soll, auch, wenn es zu Ende geht, sei mal dahingestellt. &#196;hnliche Diskussionen gibt es ja zu Recht auch beim Menschen.</p>
<p>Aber einen anderen Punkt kann ich nicht unkommentiert lasse. Was die Herrschaft des menschen &#252;ber die Sch&#246;pfung angeht, hast Du Recht. Steht so in der Bibel. Nur, was bedeutet &#8220;Herrschaft&#8221;? Wenn Du schon die Bibel heranziehst, um den Herrschaftsanspruch des Menschen zu begr&#252;nden, dann solltest Du auch die Bibel heranziehen, um eine Definition f&#252;r den Begriff &#8220;Herrschaft&#8221; zu finden. Und da hibt es im NT eine gute Definition: &#8220;Wer unter Euch der Erste sein will, der sei Euer aller Diener&#8221;. Diese Definition wurde auch nicht nur theoretisch so formuliert, sondern auch in die Praxis umgesetzt. Zum Beispiel bei der Fu&#223;waschung, bei der Christus, der ja definitiv und ohne Zweifel der &#8220;Erste&#8221; (also Herrscher) war, an seinen Untergebenen (den Aposteln) die Arbeit eines niedrigen Dieders verrichtete. </p>
<p>&#220;bertragen auf das Pferd heisst das: Herrschaft des Menschen &#252;ber z.B. dieses Tier bedeutet, diesem Tier zu dienen. Anders gesagt, f&#252;r das Wohl dieses Tieres zu sorgen. Das ist Herrschaft nach biblischem Verst&#228;ndnis. Und das ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was man menschlich allgemein darunter versteht. Aber so ist das tats&#228;chlich gemeint. Herrschaft heisst, Verantwortung zu &#252;bernehmen. Und nicht, wie in der Firma, solange es gut geht, das Geld daf&#252;r zu kassieren, und wenn es schlecht geht, andere daf&#252;r bluten zu lassen. Umgekehrt! Verantwortung &#252;bernehmen im biblischen Sinn heisst: Andere kassieren zu lassen, so lange es gut geht, und selber bluten, wenn es schlecht geht. Auch dieses hat Christus selber in die Praxis umgesetzt.</p>
<p>Was im konkreten Fall Verantwortung f&#252;r dieses Pferd &#252;bernehmen genau heisst, das ist noch mal eine ganz andere Frage. Aber diese Frage sollte unter Ber&#252;cksichtigung dieser Vorgeben beantwortet werden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Annubis</title>
		<link>http://mkellenberger.ch/2009/04/08/rettet-das-pferd/comment-page-1/#comment-4932</link>
		<dc:creator>Annubis</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 08:52:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mkellenberger.ch/?p=2168#comment-4932</guid>
		<description>joa da w&#228;re es echt humaner der ein netten abschluss zu verpassen und sie zum abdecker zu schicken - fleisch daraus gewinnen geht eh nimma - ausser man liebt schuhsohlen&#228;hnliches fleisch ;p

in diesem sinne geh ich nun was kochen ;p</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>joa da w&#228;re es echt humaner der ein netten abschluss zu verpassen und sie zum abdecker zu schicken &#8211; fleisch daraus gewinnen geht eh nimma &#8211; ausser man liebt schuhsohlen&#228;hnliches fleisch ;p</p>
<p>in diesem sinne geh ich nun was kochen ;p</p>
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